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Checkliste: Onlineshop optimieren

26 November 2009

Die zehn “beliebtesten” Fehlerquellen in Onlineshops und wie man Sie vermeidet:

1. Das Template

Das Template bestimmt das Aussehen des Onlineshops, auf professionelles Auftreten sollte bei der Wahl Wert gelegt werden:
Ihr Onlineshop repräsentiert das Unternehmens Image.
Vermittelt das Template keinen professionellen Eindruck, werden einige potentielle Kunden an der Seriosität des Shops zweifeln und lieber bei einem anderen Shop kaufen.
Außerdem sollte das Template natürlich mit allen gängigen Browsern funktioniert.

2. Sich wiederholende Produktbeschreibungen / “duplicate content”


Individuelle Produktbeschreibungen, Grammatikalisch korrekt und ohne Rechtschreibfehler sind Pflicht im eCommerce (Beim Bloggen zum Glück nicht ;) )
Unter “duplicate content” versteht man in der Suchmaschinenoptimierung Texte welche mehrfach vorhanden sind (unter verschiedenen URLs auf einer Webseite).
Ist das in einem Shop häufig der Fall, ist die Positionierung in den Suchmaschinen sehr aufwendig (je nach Ausmaß gar unmöglich), bei Onlineshops leider ein sehr verbreiteter Fehler.
Beseitigt man den „duplicate content“ im Ihrem Shop, ist es wahrscheinlich, dass sich dieses auch positiv in den Suchmaschinenergebnissen bemerkbar macht. Auch die Kunden werden es Ihnen danken nicht immer den selben Text lesen zu müssen.

3. Office Formatierungen im Quelltext bzw. in Produktbeschreibungen

Falls Microsoft Office zum Verfassen der Produktbeschreibungen verwendet wird, sollte man darauf achten, dass keine Formatierungen von Office beim kopieren des Textes übernommen werden.
Dieser Code kann in einigen Browsern Ihr Shoptemplate zerstören oder gar Ihren Shop unbrauchbar machen.
Sicherstellen kann man das, indem man den Text in den Windowseditor kopiert (STRG + C) und dann erneut markieren und kopieren, war der Text im Editor verliert er die unsichtbaren Formatierungen aus Office.

4. Usability: Dem Kunden Stolpersteine aus dem Weg räumen

Die Shopstruktur, Linkposition, Navigationselemente, usw. müssen klar ersichtlich positioniert, bzw. erkennbar als solche für den Kunden sein.
Der “Kaufen”-Knopf sollte zum Beispiel nicht zu übersehen sein.
Lässt sich gut prüfen, indem man Freunde und Bekannten bittet den Shop zu benutzen und ihnen dabei über die Schulter schaut.
Will man auf “Nummer sicher” gehen, sollte man einen Profi in Usability Optimierung zu Rate zu ziehen.

5. Schlechte Produktbilder


Produktbilder sind das „A und O“ im Onlinehandel. Sie beeinflussen die Kaufentscheidung des Kunden immens.

Um ein einheitliches Format zu schaffen, ist es ratsam die Produktbilder mittig auf einer quadratischen Fläche (weiß oder mit einem sanften Farbverlauf, passend zu Ihrem Shop) zu plazieren und diese danach erst auf den Webspace zu laden.
Die Proportionen sollte man möglichst durchgängig beibehalten und sich nicht scheuen einem Produkt mehrere Bilder hinzufügen.

6. Grafisch überladener Shop

Weniger ist mehr. Features die nicht benötigt / Benutzt werden fliegen raus.
Es gibt einige sehr gute Module für xt:Commerce, sollte man nutzen, aber überladen darf man den Kundenbereich des Shops nicht.

7. Beachtung der Suchmaschinenoptimierungs Basics

  • In der Artikelverwaltung „Meta Title“ und „Meta Description“ für Produkte und Kategorien anlegen.
  • „duplicate content“-Vermeidung siehe Punkt 2.
  • Eine möglichst flache Hierarchie im Shop(Sofern möglich).
    Ein Information (Bei einem Onlienshop ein Produkt) welches mit 7 Klicks (von der Startseite aus) zu erreichen ist, wird von Suchmaschinen als weniger wichtig eingestuft als eine Information welche zum Beispiel auf der Startseite steht.
  • Suchmaschinenoptimierte URLs, auch „lesbare URLs“ genannt.

8. Trust / Vertrauen aufbauen

Viele Menschen haben immer noch bedenken in einen ihnen unbekannten Onlineshop zu bestellen.
Diese Bedenken lassen sich jedoch einfach mildern indem man:

  • Kontaktmöglichkeiten (z.B. Telefonnummer, „Kontakt“-Link oder Rückruffunktion) und den Impressum präsent im Onlineshop positioniert.
  • den Kunden frühzeitig über die Details der Kaufabwicklung Informiert:
    Die Möglichkeiten der Zahlungs, des Versandes usw.

9. Schlechter Webhoster

Die Seitenladezeiten des Onlineshop sollten so kurz wie möglich sein. Downtimes (Der Shop ist nicht erreichbar) sind ein No-Go.
Weitere Informationen dazu finden gibts auch im Artikel „Der richtige Webhoster für Ihren Onlineshop“.

10. Mangelnde Versand- und Zahlungsmöglichkeiten

Man sollte dem Kunden die Möglichkeit geben zu entscheiden wie er das Produkt bezahlen möchten, in Deutschland ist vor allem die Zahlung per Rechung auch sehr beliebt.
Je mehr Möglichkeiten man bietet, desto komfortabel für den Kunden, trotzdem sollte zugunsten der Übersichtlichkeit nicht mehr als vier bis fünf offeriert werden.
Bei der Frage, welche Zahlungsmöglichkeiten die richten für einen Shop sind, sollte man sich nach der Zielgruppe des Onlineshop richten. (Junge Personen haben keine Kreditkarte, Ü50 nur selten PayPal usw.)
Den Versand sollte man nur einschränken wenn es Sinn macht, der Kunde tendiert ohnehin zur preiswertesten Variante.

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