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Der Blog als Marketingwerkzeug für den Onlineshop

27 Januar 2010

Web 2.0 ist längst ein alter Hut, doch immer mehr Shopbetreiber erkennen die Möglichkeiten der praktischen Web 2.0 Anwendungen zu Promotion Ihres Onlineshops.

Oft ist ein Blog im Onlineshop der erste Schritt in sachen Marketing, die Vorteile liegen auf der Hand.
Durch regelmäßiges schreiben von Artikeln zum thematischen Umfeld des Onlineshops, wird zum einen die Suchmaschine “gefüttert”, zum anderen bietet es dem Betreiber die Möglichkeit eine Stammleserschaft aufzubauen und somit oftmals auch neue Kunden bzw. Stammkunden zu gewinnen.

Der Aufbau der Stammleserschaft ist zweifelsohne die größere Herausforderung, mit dem “stumpfen” posten von Beiträgen zu den Produkten Ihres Onlineshops kann man sich, gerade in einer Umkämpften Branche nur schwer von der Konkurrenz abheben, daher sollten Sie auch darauf Wert legen, ihren Blog ein professionelles Aussehen, aber auch einen persönlichen Touch zu geben.
Kurze Informationen über das Team des Onlineshops oder den Autor selber stärken das Vertrauen des Kunden in den Shop erheblich. Auch ein Bild des Autors währe ein guter Ansatz, der Kreativität sind im gerade im Web kaum Grenzen gesetzt.

Interessante Inhalte bieten


Ist der Blog schließlich betriebsbereit, muss interessanter, möglichst einmaliger Inhalt her.
Das Ziel jedes geschriebenen Artikels sollte es sein etwas einzigartiges zu sein, der Kunde sollte den Artikel als “lesenswert” betrachten.
Die Überschrift spielt hier eine große Rolle, beim lesen des Titels entscheidet der User ob er weiter liest oder nicht, also sollte man einfallsreich sein und den Leser etwas “locken”.
Außerdem sollten Sie bedenken, dass ein Blog nicht nur eine Stammleserschaft aufbauen sollte, er muss sie auch binden, dass heißt es muss regelmäßig neuer Inhalt erscheinen. Dieser Punkt wird leider regelmäßig vernachlässigt.

Der Leser kommt nicht von alleine

Kommentieren Sie nach dem Schreiben der ersten Artikel fleißig auf themenverwandten Blogs und hinterlassen Sie wenn möglich die URL des Blogs, natürlich nicht in Form von Spam.
Trackbacks, sowie das Eintragen bei Blogverzeichnissen können auch ein gutes Mittel sein um auf sich aufmerksam zu machen.
Gewinnspiele sind ein weiteres tolles Promotionwerkzeug, für das Twittern der Blog-URL und das Hinterlassen eines Kommentars, mit der URL zum Tweet kann der Leser etwas gewinnen oder auch einfach nur für das Folgen bei Twitter.
Je nach Zielgruppe muss man natürlich etwas kreativer sein, da Twitter sich leider noch nicht in jeder Bevölkerungsschicht durchgesetzt hat.

Wird der Blog erstmal gelesen hat man den ersten Schritt geschafft, nun muss der Nutzer entweder auf der Seite gehalten oder in den Onlineshop gelenkt werden, die Seite verlassen sollte er zumindest im Idealfall erst nach der Bestellbestätigung. ;)
Mit geschickt positionierte Links aus interessanten Beiträgen sollten die Chance jedoch nicht so schlecht stehen.

Blogs sind natürlich nicht das einzige Marketingwerkzeug, welches Web 2.0 uns zur Verfügung stellt. Auch per Twitter kann man effektiv seine Kunden erreichen, doch dazu beim nächsten mal mehr.

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6 Comments »

  • Sonja Gottschalk said:

    Ich glaube nicht, dass das bei Onlineshops sonderlich gut funktioniert. Wenn man z.B. das Blog von buecher.de betrachtet (http://blog.buecher.de), kann man nicht behaupten, dass dort großartig von den Empfehlungen dieses Artikels abgewichen worden ist: professionelles Aussehen, viele Artikel usw. Dennoch kommentiert keiner die Beiträge, d.h. Leser lernt man dadurch bestimmt nicht kennen. Wenn man dann einmal den Aufwand näher betrachtet, den das Betreiben eines guten Blogs verursacht, sind andere Onlinemarketing-Kanäle ohnehin häufig rentabler.
    Mal ganz abgesehen von der Frage, ob man als Leser wirklich Spaß am Lesen von “Werbe”-Posts hat… Ich glaube, dass es ist ein Fehlschluss ist zu glauben, dass man über ein Blog viele zahlende Kunden in den Shop konvertieren kann.

  • ShopTrainer.de said:

    Hi Alexander,

    schöner Beitrag – danke. Bloggen und Shoppen – das gehört zusammen wie der linke und der rechte Fuß! Wir haben vor einiger Zeit diesbezüglich auch einen Beitrag geschrieben. Gerne möchte ich Deinen Artikel um den unseren ergänzen:
    http://www.shoptrainer.de/blogs-und-blogger/blog-als-schaufenster-fur-einen-onlineshop-tipps.html

    Viele Grüße
    Team ShopTrainer.de

  • Alex (author) said:

    @ShopTrainer.de: Immer gerne, ich danke :)

    Mal ganz abgesehen von der Frage, ob man als Leser wirklich Spaß am Lesen von “Werbe”-Posts hat… Ich glaube, dass es ist ein Fehlschluss ist zu glauben, dass man über ein Blog viele zahlende Kunden in den Shop konvertieren kann.

    Ganz meiner Meinung, Blogs müssen “lesenswert” sein, wie ich oben bereits genauer ausgeführt habe.

    Natürlich ist ein Blog nicht das Heilmittel für jeden Onlineshop, aber falls ihre Zielgruppe gerne Blogs oder Blog-ähnliche Formate liest, stehen die Chancen gut.

    Alleine durch die positiven Effekte auf die Positionierung in den Suchmaschinen, welcher ein Blog mit sich bringt, machen sich die 2-5 Stunden Arbeit pro Woche meiner Meinung nach bezahlt. Eingehende Links und mehr Content um nur zwei zu nennen.

    Außerdem sollte man nicht außer acht lassen, dass persönliche Texte, welche sich nicht nach stupiden Kaufempfehlungen anhören, das Kundenvertrauen merklich steigern.

  • Alex (author) said:

    Kleiner Nachtrag zum Thema SEO:
    “Besondere Geschenke zum Valentinstag” (http://blog.buecher.de) hat schon seinen Grund der Blog…

    Schade ist nur, dass die Links aus dem Artikel, in die Produktdetails alle einen “404 – Nicht gefunden” zurückgeben… ^^

  • Andreas von anka24.de said:

    Hallo,
    netter und informativer Beitrag. Leider ist es nicht immer so einfach einen Blog ans laufen zu bekommen, da einem oft auch die Zeit und krativität für Blogposts fehlt.

  • Stefan said:

    Wenn ein Blog ordentlich aufgebaut wird und die Artikel nicht so formuliert werden das es vom Leser als Werbepropaganda empfunden wird macht es auf jeden Fall Sinn. Ein Blog der wirklich ordentlich aufgebaut ist enthält viele sehr themenrelevante Artikel die gut verlinkt werden können. Sicherlich ist ein Blog nicht das absolute Allheilmittel mit dem man einen zuvor erfolglosen Shop in eine Goldgrube verwandeln kann aber es dürfte sich durchaus positiv bemerkbar machen. Wenn nebenbei noch dezent andere interessante und lukrative Werbung geschaltet wird kann dieser Blog durchaus noch eine zusätzliche Einnahmequelle werden.

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